DANKE an AnDi

ABC der Sucht. AnDi`s Gedanken zur Zeit

Lieber AnDi,

hier an dieser Stelle, auf dieser Seite fanden unsere Leserinnen und Leser seit 2014 zuverlässig Ihre Kolumne, das ABC der Sucht. Von „A“ wie „Was hat Abstinenz in diesem Falle mit Krieg zu tun?“ über „O“ wie „Opferhaltung wirkt wie Opium“ oder „U“ wie „Ein gutes Urteil fällen“ bis zum „Z“ in der vergangenen Ausgabe, „Gedanken zur Zeit“.
Leider ist ein ABC mit seinem letzten Buchstaben Z nun mal am Ende angelangt.

Unsere Leserinnen, Leser und wir, das Team der TrokkenPresse, werden Ihre Kolumne vermissen.
Erst kürzlich, während wir die vorherigen Trokken-Pressen in Berliner Vereinen ablieferten, schlug eine Leserin dort als Erstes gleich diese Seite 5 auf – das tun übrigens viele –, las dann das „Z“ und meinte: „Na, nun ist er beim ‚Z‘ und hört auf? Wie schade!“
Weshalb viele Leserinnen und Leser Ihre Kolumne vermissen werden, ist schwer in passende Worte zu fassen, lieber AnDi, aber einen Versuch unbedingt wert: Es war immer ein bisschen wie „nach Hause kommen“, wenn man auf Ihrer Seite landete, wohlbekannet, zuverlässige Konstante in einem bunten Heft. Und die Erwartung war immer: Na, was hat er mir heute wieder zu sagen, mich heute wieder zu fragen? Worüber darf ich heute mit ihm mal nachdenken? Es war mit Ihnen, lieber AnDi, immer eine Reise mit überraschenden Blickwinkeln, eine Reise in sich selbst und in die Welt rundum, in Ihre Erfahrungen und in unsere. Immer wohlwollend, niemals verurteilend, nie von oben herab. Immer mit Wärme, Herz und Zuversicht. Keine dozierende Ansprache, sondern gemeinsames Gespräch.
Ein zweimonatliches Geschenk zum Weiterdenken und -fühlen.

Lieber AnDi, auch wenn das ABC zu Ende ist, wir wünschen uns und hoffen sehr, dass wir bitte gemeinsam „weiter-kolumnen“, also eine neue Challenge beginnen.

Andere Überschrift, gleicher Ort?

Herzlichstes Danke und bis bald
Ihr Team und die Lesenden der TrokkenPresse